Kotor

 So, heute dürfen alle mal ausschlafen. Unsere Nacht wurde mal wieder von einem schönen Gewitter unterbrochen. Im Laufe des Tages sollen noch weitere Gewitter folgen. Mal sehen, was wir dann heute noch so treiben... 

Aber zurück zum gestrigen Tag. Tatsächlich haben wir mal wieder einen Plan auch in die Tat umgesetzt. Lina hat sich dafür sogar den Wecker gestellt! Es war trüb und ziemlich frisch, als wir gegen 9.30 Uhr starteten. Perfektes Wetter für unser Vorhaben, solange es nicht regnete...

Da wir hier recht nah zur Grenze nach Montenegro sind, wollten wir uns den malerischen Ort Kotor ansehen. Kotor liegt in der Bucht von Kotor, der südlichste Fjord Europas. Der Ort selbst gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Der Grenzübergang klappte reibungslos und ging recht schnell. Schwupps, waren wir schon mit einem Stempel im Pass in Montenegro. Die Fahrt bis nach Kotor an der Küste entlang zog sich dann. Und was wir so aus dem Autofenster gesehen haben, reizte auch nicht dazu anzuhalten und sich etwas genauer umzuschauen. Hier herrschte noch der Charme der alten DDR...

Aber umso näher wir Kotor kamen, umso hübscher wurde die Gegend. Nach ca 1,5 Stunden Fahrt, waren wir dann endlich da.

Durch das Stadttor kommt man in die Altstadt von Kotor

Und steht sogleich auf dem Marktplatz

wo Casi gleich wieder an die Arbeit erinnert wurde :-)

Seht ihr die Festung ganz oben rechts? Da wollen wir hin...



Aber bevor wir unseren schweren, steinigen Aufstieg wagen, wird erstmal gefrühstückt und der einsetzende Regen abgewartet. Frisch gestärkt, bei immer noch bedecktem Himmel, machen wir uns dann an den Aufstieg zur Festung. Die Festung liegt 260 m hoch auf dem Berg San Giovanni. Es gibt mehrere Wege hoch, wir entscheiden uns für den offiziellen Weg auf den Festungsanlagen mit ca. 1365 Stufen, für den wir 8 € Eintritt zahlen (Montenegro gehört zwar nicht zur EU, hat aber trotzdem den Euro als offizielles Zahlungsmittel).











Der Ausblick ist, trotz Bewölkung, fantastisch! Die letzten Meter schenken Lina und ich uns, da Linas Fuß sagt "bis hierhin und nicht weiter". Casi nimmt dann auch noch die letzten Stufen in Kauf und bringt Fotos von der Festung mit:


Ich glaube, über diese Brücke muss ich nicht gehen

















So langsam kommt nun doch die Sonne raus, gut, dass wir nur noch nach unten müssen!




Unten wieder angekommen, schlendern wir noch durch die wunderschöne Altstadt von Kotor








Kotor ist übrigens auch die Katzen-Stadt: es gibt unzählige, man trifft sie überall. Im Gegensatz zu anderen Städten werden hier die Katzen aber gefüttert. Sie sahen eigentlich alle gut gepflegt und gut genährt aus und waren für Streichel- und Spieleinheiten offen :-)

Am späten Nachmittag traten wir dann wieder den Heimweg an. Leider gab es Verzögerungen bei der Einreise nach Kroatien, aber wir haben ja zum Glück Urlaub.

Fazit: Kotor ist definitiv eine Reise wert! Die Stadt ist wirklich wunderhübsch, die Menschen freundlich. Hier kann man es auch noch etwas länger aushalten. Der Rest von Montenegro, den wir nur beim Durchfahren gesehen haben, reizt mich nicht dazu, meinen Urlaub dort zu verbringen.

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