Ab in den Süden

 Nach einer sehr geruhsamen Nacht krabbelte der Rest meiner Familie langsam nach und nach aus dem Bett. Ich war natürlich wieder als erste wach und zählte schon fleißig die landenden Flieger.

Nach dem Frühstück, so der Plan, wollten wir nach Cavtat fahren, uns die Stadt ein wenig anschauen und uns einen netten Platz am Strand suchen.

Cavtat ist der nächstgelegene Ort und historisch die älteste Stadt. Als bei einem Erdbeben im 7. Jahrhundert n. Chr. die Stadt zerstört wurde, ließen sich die Bewohner weiter nördlich nieder und gründeten Dubrovnik (früher Ragusa). Somit ist Cavtat wesentlich älter als Dubrovnik. Und das Städtchen ist auch wieder einmal wunderhübsch, hat nur leider sehr wenige Parkplätze.... Als wir gegen Mittag dort ankamen, war jedenfalls nix mehr zu machen. Also musste schnell mal wieder Plan B her. Dieser führte uns an den südlichsten Punkt Kroatiens, zum Strand.


Es ist ein sehr kleiner Strand, trotz Wochenende auch nicht zu voll, nur hatten wir mal wieder keinen Sonnenschirm dabei. Die lagen alle warm und trocken bei uns auf der Terrasse.... Dieses begrenzte unsere Sonnenzeit extrem. Auf jeden Fall ist das Wasser seeehhhhrrrr kalt - beim Reingehen meinten sowohl Lina als auch Casi unisono: ich will nach Florida! Jaaa, es ist tatsächlich nicht Florida aber besser als Nordsee :-) Gegenüber seht ihr übrigens Montenegro.

Nach einem bisschen abkühlen im Meer und sonnen auf den Felsen, ging es nochmal weiter zu einem alten Fort.


Die kleine Insel gehört schon zu Montenegro. Hier soll ein Hotel mit Casino entstehen.



Weiß jemand um was für eine Pflanze es sich hier handelt? Also, diese Art Baum?!?



Die Straße zum Fort war mal wieder recht schmal - und wir hatten sogar Gegenverkehr...




Leider konnte man sich das Fort nicht von innen angucken. Aber irgendwann scheint hier irgendwas zu passieren....

Anschließend fuhren wir nochmal shoppen, diesmal im Konzum - mal ein richtig großer Supermarkt, der leider dazu verleitet viel mehr zu kaufen als man will / braucht. Vor allem wenn man hungrig ist. Aber heute hatten wir keine Lust zu kochen. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg nach Cavtat. Dabei geht es eigentlich nur bergab, teilweise mit 12% Steigung. Also runter kommt man immer.

In Cavtat haben wir dann schleunigst ein Restaurant aufgesucht, damit die Laune mancher Familienmitglieder nicht noch weiter in den Keller rutscht. Letztendlich gab es eine Pizza, die ganz ok war, der Service im Restaurant war allerdings echt schlecht. Mittlerweile war dann auch schon die Sonne untergegangen, und wir schlenderten noch ein wenig durch die kleinen Gassen.






Mittlerweile steppte rund um den Hafen der Bär. Gerne hätten wir noch einen Cocktail probiert, aber es waren einfach zuuu viele Menschen vor uns da. Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass Corona hier nicht existiert? Wir beschlossen ein anderes mal wiederzukommen, unter der Woche, und bestellten uns das erste Mal ein Uber. Das hat so super geklappt! Wir sind begeistert. Nur 2 Minuten gewartet und für ca. 4,50 Euro nach Hause gefahren worden, genial. War bestimmt nicht das letzte Mal...


Nun genießen wir noch ein wenig die laue Sommernacht auf unserer Terrasse, lauschen den ankommenden Fliegern und schmieden Pläne für morgen, die wir dann wahrscheinlich wieder über den Haufen werfen, hahaha.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Kotor

Der letzte Tag