Adrenalin
Guten Morgen, alle ausgeschlafen? Da ich gestern Abend keine Lust mehr hatte zum bloggen, geht es heute Morgen frisch und munter weiter mit der Zusammenfassung des gestrigen Tages.
Nach dem anstrengenden Tag auf Lokrum (besonders für Linas Fuß) und auf Grund des schwülen Wetters, war die Idee einen entspannten Ausflug zum Strand zu machen. Ganz in der Nähe ist der schönste Strand Europas: Pasjaca Beach. Klang nach einem chilligen Plan. Also setzten wir uns in unseren schönen, großen SUV und fuhren los. Eigentlich hätten wir es ja noch vom letzten Jahr wissen müssen: die schönsten Strände / Buchten sind nicht so einfach zu erreichen! Anfangs war die Straße noch zweispurig und asphaltiert, dann wurde sie nur noch einspurig (natürlich KEINE Einbahnstraße!), mit vielen 90 Grad-Kurven und Mauern oder Bäumen an der Seite. Nach dem letzten Dorf gab es auch keinen Asphalt mehr sondern nur noch Geröll - macht das Fahren gleich viel aufregender :-). Und natürlich kam es wie es kommen musste: wir hatten Gegenverkehr. Hui, das war tatsächlich Millimeter-Arbeit, denn es gab keine Ausweichmöglichkeit und auch zurückzufahren war keine wirkliche Option. Was soll ich sagen, mit einem tieferen Auto hätte es uns den Unterboden gekostet, so sind wir mit einem blauen Auge davongekommen... Auf jeden Fall waren wir alle schon das erste Mal durchgeschwitzt (trotz Klimaanlage). Und wären wir Mädels gefahren, wäre es auch anders geendet. Puuuh, jetzt brauchten wir dringend eine Abkühlung! Immerhin gibt es an dem Strand einen großen Parkplatz, der auch nicht allzu voll war. Also schnell die Sachen geschnappt und losgegangen. Hatte ich schon erwähnt, dass der Strand mitten an der Steilküste liegt?? Ach ja, da stand auch ein großes Schild am Parkplatz: Betreten des Strandes auf eigene Gefahr und Warnung vor Steinschlägen. Aber der Ausblick, wenn man denn schwindelfrei ist, war gigantisch! Hatte ich schon erwähnt, dass ich Höhenangst habe?? Gott sei Dank gab es aber die meiste Zeit des Abstiegs ein Geländer.
Als wir dann nach einer gefühlten Ewigkeit endlich unten ankamen, lief uns das Wasser in Strömen aus allen Poren und wir hatten keinen sehnlicheren Wunsch, als uns schnell in die Fluten zu stürzen. Aaaaahhh, das war soooo schön. Und wenn man dann aus dem Wasser nach oben schaut - Wow - wahnsinnig beeindruckend. Man darf nur nicht drüber nachdenken, was passiert, wenn sich da mal so ein kleiner Felsbrocken löst.... Natürlich war der Strand ziemlich voll, es ist ja leider auch kein Geheimtipp mehr. Also blieben wir nicht lange. Der Aufstieg war dann wieder recht steinig und schwer und schweißtreibend, aber ich fand ihn nicht so schlimm, wie den Abstieg. Auch der Rückweg mit dem Auto gestaltete sich weniger adrenalingeladen. Wieder zu Hause angekommen, gönnten wir uns eine Dusche und ein wenig Auszeit um das Adrenalin abzubauen :-). Anschließend noch ne Runde einkaufen gefahren, gekocht und dann machten sich Lina und ich noch mal auf den Weg nach Cavtat. Uns gelüstete es nach einem Cocktail. Casi blieb zu Hause und bot sich als Abholer an. Wir Mädels hatten einen netten Abend, auch wenn die Cocktails nicht wirklich gut waren und die später einsetzende Live-Musik direkt vor der Bar auch grottenschlecht war.
Mitten in der Nacht wurden wir dann unsanft von einer gigantischen Light-Show geweckt- Gewitter vom Feinsten! So viele Blitze, quasi nonstop, haben wir alle noch nicht in der Form erlebt! Dafür ist jetzt die Luft sehr klar und angenehm frisch. Heute Mittag soll es eventuell weitere Gewitter geben. Naja, mal sehen, was wir heute so treiben....
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